Konzert der Kurt Masur Akademie

am Diens­tag, den 31. Mai 2020, um 11:00 Uhr, im Musik­sa­lon des Men­dels­sohn-Hau­ses, Leip­zig

Orches­ter­aka­de­mie der Dresd­ner Phil­har­mo­nie
 
„Die Zeit bei der Dresd­ner Phil­har­mo­nie war für mich am Beginn mei­ner Lauf­bahn als Diri­gent ganz ent­schei­dend. … Und dass sich die­ses Orches­ter die Auf­ge­schlos­sen­heit gegen­über jun­gen Musi­kern bewahrt hat, ist ein Glück. Hier ist eine wun­der­ba­re Tra­di­ti­on gewach­sen, die mit der Eta­blie­rung der Orches­ter­aka­de­mie nun auch in die Zukunft weist.“ (Kurt Masur, April 2015) Sei­ne Erfah­run­gen mit der Dresd­ner Phil­har­mo­nie zu Beginn sei­ner Kar­rie­re haben Maes­tro Kurt Masur tief geprägt. Er war des­halb gern bereit, der Orches­ter­aka­de­mie sei­nen Namen zu ver­lei­hen – ver­bun­den mit der Hoff­nung, talen­tier­ten jun­gen Musi­kern eine ähn­li­che Erfah­rung am Beginn ihrer Kar­rie­re zu ermög­li­chen.
 
Das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Insti­tut ver­bin­det mit der Kurt Masur Aka­de­mie der Wunsch Nach­wuchs­mu­si­ker zu för­dern und Ihnen eine Platt­form für Auf­trit­te zu geben. Die Aka­de­mie gibt den Musi­ke­rin­nen und Musi­kern die Mög­lich­keit, unter qua­li­fi­zier­ter Anlei­tung Pra­xis­er­fah­run­gen in der Dresd­ner Phil­har­mo­nie zu sam­meln. Das Kon­zert im Musik­sa­lon des Men­dels­sohn-Hau­ses ver­eint recht unbe­kann­te Kom­po­nis­ten und Wer­ke, die zu Unrecht wenig geschätzt wer­den.

Auf­grund der aktu­el­len Coro­na-Pan­de­mie und der damit ver­bun­de­nen Ein­schrän­kun­gen wird das Kon­zert auf der Face­book-Sei­te des Men­dels­sohn-Hau­ses über­tra­gen.

↗︎ Zur Face­book-Sei­te des Men­dels­sohn-Hau­ses

Trauer um den Komponisten Krzystof Penderecki

Glück­wunsch Kurt Masurs zum 80. Geburts­tag von Krzy­sz­tof Pen­der­ecki

Am 29. März 2020, ist der pol­ni­sche Kom­po­nist Krzy­sz­tof Pen­der­ecki gestor­ben. Er starb im Alter von 86 Jah­ren in Kra­kau. In sei­nem lan­gen Kom­po­nis­ten­le­ben schrieb Pen­der­ecki Sin­fo­nien, Kam­mer­mu­sik, Ora­to­ri­en und Kon­zer­te, dar­un­ter ein Vio­lin­kon­zert, das er Anne Sophie Mut­ter wid­me­te und ein Flö­ten­kon­zert für Jean-Pierre Ram­pal. Als Diri­gent eige­ner und frem­der Wer­ke reis­te er viel um die Welt und wur­de inter­na­tio­nal mit zahl­rei­chen Aus­zeich­nun­gen für sein Werk geehrt.

Auch mit Kurt Masur ver­band Pen­der­ecki eine enge künst­le­ri­sche wie per­sön­li­che Bezie­hung. Im Andenken an ihn zitie­ren wir hier Masurs Glück­wunsch-Kar­te zu Pen­der­e­ckis 80. Geburts­tag.

„Nie­mand von uns konn­te erah­nen, dass 1966 mit der Urauf­füh­rung der ‚Lukas-Pas­si­on‘ von Pen­der­ecki nicht nur ein Kom­po­nis­ten­na­me, son­dern ein ganz neu­er Begriff von zeit­ge­nös­si­scher Musik gebo­ren wur­de. […] Es war nicht nur Pen­der­e­ckis musi­ka­li­sche Spra­che, son­dern auch die Aus­wahl sei­ner Tex­te, die für vie­le jun­ge Kom­po­nis­ten sei­ner Zeit rich­tungs­wei­send waren.“

Die­se Ver­eh­rung gegen­über dem Kom­po­nis­ten führ­te unter ande­rem dazu, dass Kurt Masur sich für die Erst­auf­füh­run­gen von Pen­der­e­ckis 7. Sin­fo­nie „Seven Gates of Jeru­sa­lem“ in New York und Paris ein­setz­te und die­se auch lei­te­te. Tomo­ko Masur, Prä­si­den­tin des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes, erin­nert sich dazu: „Die Begeg­nun­gen zwi­schen mei­nem Mann und Krzy­sz­tof Pen­der­ecki waren stets von gro­ßem Respekt und Wert­schät­zung zuein­an­der geprägt. Pen­der­ecki schenk­te mei­nem Mann eini­ge Sei­ten sei­ner Par­ti­tur-Ent­wür­fe zu den ‚Seven Gates of Jer­sua­lem‘, was ihn sehr ehr­te.“

„Ich möch­te sei­ner lie­ben Frau Elż­bie­ta Pen­der­ecka mein tiefs­tes Bei­leid über den Tod Krzy­sz­tof Pen­der­e­ckis aus­spre­chen. Die Kom­po­si­tio­nen und Inter­pre­ta­tio­nen Pen­der­e­ckis sowie die zahl­rei­chen Begeg­nun­gen mit ihm, zuletzt 2018 bei sei­nem 85. Geburts­tag in War­schau, wer­den ich und wahr­schein­lich die gesam­te Musik­welt nie ver­ges­sen. Ich ver­nei­ge mich in tie­fer Trau­er und Respekt vor einem der geni­als­ten und groß­ar­tigs­ten Kom­po­nis­ten des 20. Jahr­hun­derts“, ergänzt Tomo­ko Masur.

Eben­so möch­ten die Mit­ar­bei­ter des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes und der För­der­ver­ein des Insti­tu­tes ihr Bei­leid zum Aus­druck brin­gen!

 

Gründung Förderverein des Internationalen Kurt-Masur-Institutes

Leip­zig, den 27.12.2019

Für Tomo­ko Masur, der Prä­si­den­tin des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes, ist der 19. Dezem­ber 2019 nicht nur mit dem vier­ten Todes­tag Kurt Masurs ver­bun­den, son­dern auch mit der Grün­dung eines För­der­ver­ein für das Insti­tut: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem jetzt neu gegrün­de­ten Freun­des­kreis für das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Insti­tut noch mehr Unter­stüt­zung bekom­men als bis­her. Dass die Stadt Leip­zig unse­re Arbeit unter­stützt, ist groß­ar­tig und bleibt auch für die Zukunft uner­setz­lich – aber es war immer mein Wunsch, dass wir eine Mög­lich­keit fin­den, den mög­li­chen För­de­rern unse­rer Arbeit eine gute Hei­mat für ihr Enga­ge­ment zu geben.“

Der För­der­ver­ein des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes soll Maß­nah­men und Akti­vi­tä­ten der Ein­rich­tung unter­stüt­zen und sowohl in Leip­zig als auch natio­nal sowie inter­na­tio­nal eine Platt­form für Freun­de und För­de­rer bie­ten. Gemein­sa­mes Ziel ist es, das Ver­mächt­nis des Diri­gen­ten und Welt­bür­gers Kurt Masur für Weg­be­glei­ter und künf­ti­ge Genera­tio­nen leben­dig zu erhal­ten. Das Cre­do von Kurt Masur: „Man muss an die Kraft der Musik glau­ben und sie füh­len ler­nen. Sie ver­mag das Gute im Men­schen zu erwe­cken und zu stär­ken.“ steht bereits Pate für die Arbeit des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes und wird nun auch den För­der­ver­ein in sei­nen Akti­vi­tä­ten lei­ten. Zen­tra­les Momen­tum dabei ist, die huma­nis­ti­sche, musi­ka­li­sche sowie gesell­schaft­li­che Hal­tung und Gesin­nung Kurt Masurs zu the­ma­ti­sie­ren und in Maß­nah­men in den Berei­chen Bil­dung, Kul­tur und Gesell­schaft wei­ter­zu­tra­gen.

Die Grün­dungs­mit­glie­der des neu­en geschaf­fe­nen För­der­ver­eins kom­men aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet und ver­deut­li­chen damit den Anspruch, von Leip­zig in die Welt und aus der Welt nach Leip­zig zu wir­ken. Bedeu­tend für den „För­der­ver­ein Inter­na­tio­na­les Kurt-Masur-Insti­tut“ ist auch die Mit­wir­kung von Ken-David Masur, der durch sein Wir­ken als Musik­di­rek­tor des Mil­wau­kee Sym­pho­ny Orches­tra und Civic Orches­tra of Chi­ca­go sowie dem Chel­sea Music Fes­ti­val in New York, ins­be­son­de­re für die inter­na­tio­na­len Kon­tak­te ein­steht.

Die zahl­rei­chen und ehr­gei­zi­gen Vor­ha­ben des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes waren in der Ver­gan­gen­heit und sind auch in der Zukunft ohne ver­läss­li­che, auf­ge­schlos­se­ne und ziel­stre­bi­ge Part­ner nicht denk­bar. So bedeu­tend und unver­zicht­bar die För­de­rung der Stadt Leip­zig für das Insti­tut ist, so wenig wären die ein­zel­nen Pro­jek­te ohne wei­te­re, meist pri­va­te Unter­stüt­zer denk­bar. Nur so konn­te in der Ver­gan­gen­heit z.B. das Pro­jekt „30 Jah­re Fried­li­che Revo­lu­ti­on: Der Klang der Frei­heit“ ermög­licht wer­den.

Als jähr­li­che Mit­glieds­bei­trag wur­den auf der Grün­dungs­ver­samm­lung fol­gen­de Bei­trä­ge fest­ge­legt: Ein­zel­mit­glied­schaft 200,00 Euro, Ehe­paa­re 300,00 Euro, juris­ti­sche Per­so­nen 1000,00 Euro, Per­so­nen unter 27 Jah­ren (U27) 50,00 Euro.

Inter­es­sen­ten kön­nen sich ger­ne unter verein@masur-institut.de an den Vor­stand des För­der­ver­eins wen­den und Mit­glied wer­den.

Gelun­ge­ne Koope­ra­ti­on mit dem Bun­des­jazz­or­ches­ter und dem Kunst­kraft­werk Leip­zig

Am Sonn­tag, den 17. Novem­ber 2019 gas­tier­te das Jugend­jazz­or­ches­ter der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gemein­sam mit israe­li­schen Musi­kern und einem mul­ti­me­dia­len Kon­zert­pro­gramm zum 100. Bau­haus-Jubi­lä­um im Kunst­kraft­werk. Eine aus Mit­glie­dern des Bun­des­jazz­or­ches­ter (BuJaz­zO) und Stu­den­ten des Cen­ter for Jazz Stu­dies am Isra­el Con­ser­va­to­ry of Mus gemisch­te Big­band prä­sen­tiert mit Vokal­ensem­ble das Stumm­film­pro­gramm „Klin­gen­de Uto­pien – 100 Jah­re Bau­haus“.

copy­right: Kunstkraftwerk/Luca Miglio­re
copy­right: Kunstkraftwerk/Luca Miglio­re

„Das Pro­jekt ver­knüpft auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se Archi­tek­tur, Film und Musik. Im impro­vi­sa­to­ri­schen Geist des Jazz und des Bau­haus wer­den die Begrif­fe Freund­schaft und Frei­heit im mensch­li­chen und krea­ti­ven Aus­tausch mit Leben gefüllt“, sagt dazu Domi­nik Seid­ler, Pro­jekt­lei­ter des Bun­des­jazz­or­ches­ters.

Im Zen­trum ste­hen fünf Fil­me des Bau­haus­meis­ters László Moho­ly-Nagy. Er schlägt inhalt­lich sowie film­äs­the­tisch gese­hen den Bogen vom frü­hen Expe­ri­men­tal­film über den Archi­tek­tur­film bis zur sozia­len Doku­men­ta­ti­on. Die Kom­po­si­ti­on „White City“ von Oli­ver Schnel­ler stellt die The­men „Archi­tek­tur“ und „Migra­ti­on“ in den Mit­tel­punkt, indem pro­ji­zier­te Bil­der der „Wei­ßen Stadt“ in Tel Aviv in Dia­log mit musi­ka­li­schen Kom­po­si­tio­nen tre­ten.

Inter­na­tio­na­les Kurt-Masur-Forum stif­tet 3. Preis des Deut­schen Diri­gen­ten­prei­ses

Das Diri­gen­ten­fo­rum ver­gab am 18. Okto­ber 2019 in Koope­ra­ti­on u.a. mit der Köl­ner Phil­har­mo­nie, dem Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tut, der Oper Köln den Deut­schen Diri­gen­ten­preis 2019. Das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Insti­tut stif­te­te in die­sem Jahr erst­mals den 3. Preis des Wett­be­werbs und möch­te damit die Initia­ti­ve des Deut­scher Musik­rat unter­stüt­zen. Getreu dem Mot­to des Insti­tu­tes „Musik – Begeg­nung – Inspi­ra­ti­on“ soll die­ser Preis jun­ge Künst­ler ermu­ti­gen und ihnen eine Inspi­ra­ti­on sein, auf dem ein­ge­schla­ge­nen Weg wei­ter­zu­ma­chen. Den mit 5.000 EUR dotier­ten 3. Preis erhielt Chloé van Soe­ter­stède. Sie stu­dier­te in Paris, Lon­don und

Chloé van Soe­ter­stède am Pult des WDR SIn­fo­nie­or­ches­ters im Final­kon­zert des Deut­schen Diri­gen­ten­prei­ses 2019

Man­ches­ter. 2018 war sie Fina­lis­tin beim Inter­na­tio­nal Dona­tel­la Flick & LSO Con­duc­ting Com­pe­ti­ti­on und erreich­te 2017 das Vier­tel­fi­na­le beim Besan­çon Inter­na­tio­nal Con­duc­ting Com­pe­ti­ti­on. Sie ist Grün­de­rin und Künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Ensem­bles Arch Sin­fo­nia, das Kon­zer­te in Lon­don, Paris und Lil­le gibt. Assis­ten­zen bei Vla­di­mir Jurow­ski, Vas­si­ly Petren­ko und Fran­çois-Xavier Roth führ­ten sie zum Hal­lé Orches­tra, Lon­don Phil­har­mo­nic Orches­tra, BBC Phil­har­mo­nic, Roy­al Liver­pool Phil­har­mo­nic Orches­tra und zur Ope­ra Hol­land Park. Als Gast­di­ri­gen­tin war sie u.a. beim Orches­t­re Natio­nal de Lil­le, dem Ber­ke­ley Ensem­ble und dem Orches­t­re Vic­tor Hugo Fran­che-Com­té zu erle­ben.

„30 Jah­re Fried­li­che Revo­lu­ti­on: Der Klang der Frei­heit bei Lud­wig van Beet­ho­ven und Kurt Masur“

Vom 8. bis 13. Okto­ber 2019 hat sich das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Insti­tut mit dem Pro­jekt „30 Jah­re Fried­li­che Revo­lu­ti­on: Der Klang der Frei­heit bei Lud­wig van Beet­ho­ven und Kurt Masur“ an den Fei­er­lich­kei­ten zum Jubi­lä­um der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on betei­ligt. In zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen, einer Aus­stel­lung und einem Schü­ler­kon­zert sol­len alle Schich­ten und kul­tu­rel­len Facet­ten ange­spro­chen und inspi­riert.

Am 9. Okto­ber, um 13.45 Uhr, rief Kurt Masur den SED-Kul­tur­se­kre­tär Kurt Mey­er an, mit dem er sich bereits drei Tage zuvor vol­ler Sor­ge über die zuneh­mend bedroh­li­che Lage aus­ge­tauscht hat­te. Masur reg­te an, gemein­sam dar­über nach­zu­den­ken, was man tun kön­ne, um den

Ereig­nis­sen mit „Beson­nen­heit“ auf bei­den Sei­ten ent­ge­gen­zu­tre­ten. Im 30. Jahr nach den Ereig­nis­sen der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on wird das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Insti­tut die demo­kra­ti­schen Idea­le Kurt Masurs mit dem Schlüs­sel­werk der Klas­sik, Lud­wig van Beet­ho­vens 9. Sin­fo­nie in einen Kon­text gestellt.
 

Vol­ler Freu­de bli­cken wir zurück auf eine gelun­ge­ne Ver­an­stal­tungs­rei­he

zum 30-jäh­ri­gen Jubi­lä­um der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Mit­wir­ken­den und vor allem unse­re zahl­rei­chen Gäs­te. Die­ser Erfolg stimmt uns zuver­sicht­lich für die kom­men­den Pro­jek­te und ermu­tigt uns, genau so wei­ter­zu­ma­chen.

„O Freunde, nicht diese Töne versus Alle Menschen werden Brüder“ – Pädagogische Arbeit

Das Crowd-Fun­ding Pro­jekt des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes

Das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Insti­tut hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, das musi­ka­li­sche und huma­nis­ti­sche Erbe Kurt Masurs zu pfle­gen und leben­dig zu hal­ten. Wenn Sie uns dabei unter­stüt­zen wol­len, wür­den wir uns über Ihre Unter­stüt­zung freu­en!

In Koope­ra­ti­on mit meh­re­ren Grund- und wei­ter­füh­ren­den Schu­len soll 2020 ein Jahr lang gemein­sam mit Kin­dern und Jugend­li­chen eine krea­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit Kurt Masur und der Musik Beet­ho­vens statt­fin­den. Der Beginn des Schluss­sat­zes der 9. Sin­fo­nie „O Freun­de, nicht die­se Töne, son­dern lasst uns ange­neh­me­re anstim­men“ steht syn­onym dafür, dass es einen Zustand fried­li­cher Koexis­tenz nicht ohne eige­ne Mit­wir­kung geben kann. Kurt Masur hat die­ses „Was kön­nen wir tun?“ nicht erst im Kon­text der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on 1989 zum Maß­stab sei­nes Han­delns gemacht. Die­se muti­ge Hal­tung ist auch der Impuls­ge­ber für ein Pro­jekt mit Kin­dern und Jugend­li­chen sein. Ein Bestand­teil wird die Auf­füh­rung eines Sing­spiels gemein­sam mit der Kurt-Masur-Schu­le sein.

Dabei soll ins­be­son­de­re die Ent­wick­lung eige­ner Per­fo­man­ces eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Eben­so wer­den Auf­füh­run­gen und Prä­sen­ta­tio­nen des selbst Erar­bei­te­ten statt­fin­den und die Wech­sel­wir­kung zwi­schen musi­ka­lisch-künst­le­ri­scher Beschäf­ti­gung sowie der Ent­wick­lung einer offe­nen und auf wech­sel­sei­ti­gem Respekt ange­leg­ten Gesell­schaft erleb­bar wer­den.

Noch bis Ende Novem­ber sucht das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Insti­tut in der Crowd-Fun­ding-Akti­on nach Stif­tern. Unter der Sei­te https://www.leipziger-crowd.de/masur-beethoven kön­nen Sie uns in unse­rer Arbeit unter­stüt­zen. Sie erhal­ten für Ihre Spen­den tol­le Prä­mi­en!

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Ordens­ver­lei­hung zum Tag der Deut­schen Ein­heit

Ver­dienst­kreuz 1. Klas­se am Ban­de geht an Tomo­ko Masur

Leip­zig, den 2. Okto­ber 2019

„Mut zur Zukunft: Gren­zen über­win­den“ – unter die­sem Mot­to zeich­net Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er am 2. Okto­ber 2019, um 11.00 Uhr, in Schloss Bel­le­vue 25 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zum Tag der Deut­schen Ein­heit mit dem Ver­dienst­or­den der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land aus.

Verleihung der Verdienstorden 1. Klasse an Tomoko Masur Bildrechte: Angelika Pohler
Bild­rech­te: Ange­li­ka Poh­ler

Die 12 Frau­en und 13 Män­ner sind Akteu­re der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on und beson­ders enga­gier­te Per­sön­lich­kei­ten aus Kunst, Kul­tur und Wis­sen­schaft. Es sind Men­schen, die mit Tat­kraft und Mut unse­re Gesell­schaft und unse­re Zukunft gestal­ten und dabei auch Gren­zen über­win­den. Unter Ihnen die Grün­de­rin, Stif­te­rin und Prä­si­den­tin des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tu­tes, Tomo­ko Masur.

Tomo­ko Masur bringt sich mit gro­ßer Hin­ga­be in das Kul­tur­le­ben der Musik­stadt Leip­zig ein. Dabei liegt ihr beson­ders die Felix-Men­dels­sohn-Bar­thol­dy-Stif­tung am Her­zen, die ihr Mann, der gefei­er­te Diri­gent Kurt Masur, 1991 gegrün­det hat. Mit ihm zusam­men hat sie sich dem Erhalt des Leip­zi­ger Men­dels­sohn-Hau­ses gewid­met, dem Ster­be­haus von Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy. Auch im Aus­land setzt sich Tomo­ko Masur dafür ein, dass das Werk des genia­len Kom­po­nis­ten leben­dig bleibt. Bei ihrem Enga­ge­ment hält sie sich immer an die Maxi­me von Kurt Masur: Sie orga­ni­siert welt­weit Cha­ri­ty-Kon­zer­te und Sym­po­si­en zu Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy – und grün­de­te zu die­sem Zweck auch Men­dels­sohn-Gesell­schaf­ten in New York und Tokio. Seit mehr als 20 Jah­ren ist sie dar­über hin­aus als musi­ka­li­sche Bot­schaf­te­rin mit ihrem eige­nen Ensem­ble unter­wegs und leis­tet auch damit einen wert­vol­len Bei­trag für den inter­kul­tu­rel­len Dia­log.

Seit 2016 ist sie mit einem hohen per­sön­li­chen Ein­satz bemüht, das Ver­mächt­nis des Diri­gen­ten und Welt­bür­gers Kurt Masur für künf­ti­ge Genera­tio­nen leben­dig zu erhal­ten und einen Ort der Begeg­nung wie der kul­tu­rel­len Bil­dung mit dem Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tut zu schaf­fen.

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30 Jah­re „Auf­ruf der Leip­zi­ger Sechs“

2. KURT MASUR FORUM

10. Okto­ber 2019, 19.00 Uhr

Men­dels­sohn-Saal

im Gewand­haus zu Leip­zig

Mit den Zeit­zeu­gen Bernd-Lutz Lan­ge,

Roland Wöt­zel und Kurt Mey­er sowie den

His­to­ri­kern Tho­mas Ahbe und Sascha Lan­ge

Als die Lage am 9. Okto­ber 1989 zu eska­lie­ren droh­te und eine gewalt­sa­me Lösung wie kurz zuvor in Peking auf dem „Platz des Himm­li­schen Frie­dens“ im Raum stand, ver­fass­te Kurt Masur gemein­sam mit dem Kaba­ret­tis­ten Bernd-Lutz Lan­ge und vier wei­te­ren Leip­zi­ger Per­sön­lich­kei­ten einen Auf­ruf zur Gewalt­lo­sig­keit. Gele­sen von Masur wur­de er bei der Mon­tags­de­mons­tra­ti­on über den Stadt­funk, das Radio und in den Kir­chen öffent­lich ver­brei­tet, was nicht unwe­sent­lich zu einem fried­li­chen Ver­lauf des Tages bei­getra­gen hat.

Anläss­lich des Jah­res­ta­ges des „Auf­rufs der Leip­zi­ger Sechs“ ver­an­stal­tet das Inter­na­tio­na­le Kurt-Masur-Forum einen offe­nen Dia­log im Men­dels­sohn-Saal des Gewand­hau­ses. Dabei sol­len das Wir­ken der Grup­pe, die his­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen und die Aus­wir­kun­gen auf die heu­ti­ge Zeit span­nend ver­mit­telt wer­den. Bernd-Lutz Lan­ge und Sascha Lan­ge prä­sen­tie­ren Erkennt­nis­se aus ihrem Buch „David gegen Goli­ath“. Das Podi­um ver­eint dar­über hin­aus noch ein­mal Mit­glie­der der Leip­zi­ger Sechs sowie die His­to­ri­ker Tho­mas Ahbe und Sascha Lan­ge.

Musi­ka­li­sches Rah­men­pro­gramm u.a. mit Frank Nowi­cky

Ticket: 9,10 Euro (ermä­ßigt 5,00 Euro)

Tickets in den Vor­ver­kaufs­stel­len des Gewand­hau­ses

sowie unter www.eventim.de

 

 

Kinderfest des Internationalen Kurt-Masur-Institutes und der Kurt-Masur-Schule

Mit­sin­gen und Mit­ma­chen erwünscht – Kin­der­tag auf dem Kurt-Masur-Platz

21. Juni 2019 – 10:00 Uhr – 13:00 Uhr, Kurt-Masur-Platz, Leip­zig

Die Kurt-Masur-Schu­le fei­ert am 21. Juni 2019 von 10:00–13:00 Uhr den Kin­der­tag auf dem im ver­gan­ge­nen Jahr nach Kurt Masur benann­ten Platz zwi­schen Gewand­haus und Moritz­bas­tei.

Der Schul­chor wird halb­stün­dig eine bun­te Mischung aus Kanons, Kin­der- und Volks­lie­dern sowie Lie­dern aus ihrem „Gespens­ter­gru­si­cal“ zu Gehör brin­gen und zum Mit­sin­gen anre­gen. Für Kurt Masur war das gemein­sa­me Sin­gen und das Sin­gen von Volks­lie­dern als ein­fa­che Form des gemein­sa­men Musi­zie­rens ein beson­de­res per­sön­li­ches Anlie­gen.

Auf der Ter­ras­se der mb geben die Akro­ba­ten des Artis­tik Schul­pro­jekt e. V. Ein­blick in ihr Kön­nen. För­der­ver­ein und der Eltern­rat prä­sen­tie­ren ihre Arbeit, eben­so wie die Streit­schlich­ter und die Klei­nen Sani­tä­ter der Schu­le. Aber nicht nur Zuschau­en und Zuhö­ren ist gefragt. Die Kin­der kön­nen sich in Geschick­lich­keits­spie­len aus­pro­bie­ren, mit Mal­krei­de die Fuß­gän­ger­zo­ne ver­schö­nern, Ori­ga­mi bas­teln oder sich beim Kin­der­schmin­ken ver­wan­deln las­sen. Einer der Höhe­punk­te wer­den sicher die Mit­ma­ch­an­ge­bo­te von INSPIRATA sein, die sie spe­zi­ell für 3. und 4. Klas­sen aus­ge­wählt haben. Mit dabei ist auch die Blä­ser­grup­pe der Musik­schu­le Leip­zig.

Mit­sin­gen und Mit­ma­chen sind aus­drück­lich erwünscht!
Bei schlech­tem Wet­ter fin­det die Ver­an­stal­tung im Ober­kel­ler der Moritz­bas­tei statt.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Moritz­bas­tei!

Auftakt zur Reihe „Dirigenten in der DDR“

Leip­zig, den 26.03.2019

Die Gesprächs­rei­he DIRIGENTEN IN DER DDR zeich­net 30 Jah­re nach der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on den außer­ge­wöhn­li­chen, Kul­tur­ge­schicht­li­chen Wir­kungs­grad der beson­de­ren Berufs­grup­pe der Diri­gen­ten in der DDR mit ihrem beruf­li­chen „Lebens­s­pa­gat“ nach.

„Ein Inter­pret muss ver­su­chen, zu den Quel­len zurück­zu­ge­hen“, so der gebür­ti­ge Dresd­ner Hart­mut Haen­chen. Der Diri­gier- und Gesangs­aus­bil­dung in sei­ner Hei­mat­stadt folg­ten Sta­tio­nen u. a. in Hal­le (Saa­le), Zwi­ckau, Ber­lin und bei der Dresd­ner Phil­har­mo­nie. Beim die­sem Wer­de­gang unter­stüt­ze und för­der­te ihn stets, trotz aller poli­ti­schen Wider­stän­de, Kurt Masur, der spä­ter über ihn sag­te „Was mich immer tief beein­druckt hat, war nicht nur der Ernst Ihrer Arbeit, son­dern auch die Kom­pro­miss­lo­sig­keit und Beharr­lich­keit Ihres Wir­kens.“

Im Gespräch mit Prof. Georg Chris­toph Sand­mann wird der inter­na­tio­nal renom­mier­te Diri­gent Hart­mut Haen­chen über sei­ne Arbeit und Erleb­nis­se in der DDR berich­ten und reflek­tiert dies ganz bewusst für das heu­ti­ge Wir­ken von Künst­lern.

Sams­tag, 13. April 2019, 17:00 Uhr, Musik­sa­lon des Men­dels­sohn-Hau­ses, Gold­schmidt­stra­ße 12

Beset­zung:

Gespräch – Tomo­ko Masur, Prof. Georg Chris­toph Sand­mann und Hart­mut Haen­chen

Ticket­preis: 10 Euro

Vor­ver­kauf: 0341 – 25 69 6141 oder info@masur-institut.de

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Gemeinsame Veranstaltung mit dem Notenspur Leipzig e.V.

Türöffner Masur – „Unmögliches hat in der Kunst Gelingenchancen“ (A. Schnittke)

Sams­tag, 02. März 2019, 15 Uhr, Gar­ten­haus des Men­dels­sohn-Hau­ses, Gold­schmidt­stra­ße 12

Musik        – Sophia Reu­ter | Vio­la
Jac­ques Ammon | Pia­no
Gespräch  – Tomo­ko Masur, Sophia Reu­ter, Wer­ner Schnei­der
30 Jah­re nach der fried­li­chen Revo­lu­ti­on wid­met sich der Noten­spur-Salon der engen Bezie­hung Kurt Masurs zur rus­si­schen Musik. Lan­ge vor den Ereig­nis­sen im Herbst 1989 hat er Kon­tak­te in die Sowjet­uni­on geknüpft, dort mit sei­nen Inter­pre­ta­tio­nen Men­schen begeis­tert und Kom­po­nis­ten geför­dert, die in Kon­flikt mit dem herr­schen­den Sys­tem gera­ten waren.
Hören Sie in die­sem Noten­spur-Salon Musik von Schosta­ko­witsch und Schnitt­ke. Lau­schen Sie gespannt, wenn Tomo­ko Masur, Sophia Reu­ter und Wer­ner Schnei­der den Ein­satz Kurt Masurs für die­se bedeu­ten­den Musi­ker (und die Musik­stadt Leip­zig) leben­dig wer­den las­sen.
(inkl. Pau­se mit Kaf­fee und Kuchen)
Ver­an­stal­ter: Noten­spur Leip­zig e.V. in Koope­ra­ti­on mit dem Intern. Kurt-Masur-Insti­tut
Ein­tritts­kar­ten: 15,00 €/ermäßigt*: 10,00 € (inkl. VVK-Gebühr)
Tickets unter www.ticketgalerie.de, 0800 21 81 050 (kos­ten­freie Ticket- Hot­line)

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1. KURT-MASUR-FORUM 25.10.2018

Begrüßungsworte von Tomoko Masur – Präsidentin des Instituts

„Ich begrüs­se Sie herz­lich, ver­ehr­te Frau Prof. Süss­muth, geehr­te Säch­si­sche Staats­se­kre­tä­rin Frau Kraus­haar, lie­ber Herr Sebas­ti­an Krum­bie­gel und ver­ehr­tes Publi­kum zum ers­ten Kurt Masur-Forum des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tuts.  Gern möch­te ich mit einem Zitat von Kurt Masur begin­nen:

Als Kurt für das Amt des 1. Bun­des­prä­si­dent für das ver­ei­nig­te Deutsch­land gleich nach der Wen­de­zeit ange­fragt wur­de, hat er das dan­kend abge­lehnt. Er sag­te, dass sei­ne Akti­vi­ta­et bis dahin als “Poli­ti­ker wider Wil­len” war: Von den ers­ten Momen­ten an, als er am 9.10.1989 in Leip­zig in der hoch ange­spann­ten Situa­ti­on durch den Stadt­funk an die Demons­tran­ten in der Stadt appe­liert hat­te und auch in den fol­gen­de Tagen, als er “sein” Gewand­haus, das Foy­er und die­sen Saal für die “Freie Spra­che” geöff­net hat­te, um Dia­lo­gue zwi­schen ver­schie­de­ne Mei­nun­gen den Bür­gern und Funk­zio­nä­rern der Stadt und Par­tei zu ermög­li­chen, war alles für ihn ein drän­gen­des Bedürf­nis in der bestehen­den Situa­ti­on.

Sei­ne poli­ti­sche Hal­tung auch wei­ter­hin als Musi­ker äußern zu kön­nen, dies im Sinn des „Alle Men­schen wer­den Brü­der“ wei­ter zu prak­ti­zie­ren und vie­le Men­schen durch Sin­gen, Spie­len und Hören der Musik zu gewin­nen und zu begeis­tern, waren sein höchs­ter Wunsch und Traum.Seine Stär­ke war, die Musik als gute Bot­schaft, die uns in unse­rem All­tag vie­le Impul­se und Inspi­ra­tio­nen schenkt, wei­ter zu geben, um zwi­schen ver­schie­de­nen Wel­ten ein bes­se­res Ver­ständ­nis und auch eine bes­se­re Ver­stän­di­gung zu schaf­fen.

In die­sem Sin­ne freue ich mich sehr, dass Frau Prof. Süss­muth dem 1. Kurt-Masur-Forum ein beson­de­res Gewicht gibt. Gemein­sam wird sie mit Sebas­ti­an Krum­bie­gel und Staats­se­kre­tä­rin Kraus­haar dar­über dis­ku­tie­ren, wie es um unse­re Gesell­schaft steht und wel­che Impul­se wir heu­te geben kön­nen. Ich wür­de mich sehr freu­en, wenn Herrn Kurm­bie­gel durch sei­ne Musik und Tex­te spon­tan wei­te­re Anre­gun­gen für die heu­ti­ge Ver­an­stal­tung gibt.

Ich freue mich mit Ihnen auf das 1. Kurt-Masur-Forum und wün­sche Ihnen allen einen inspi­rie­ren­den Abend!“

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Rita Süß­muth und Musi­ker Sebas­ti­an Krum­bie­gel waren Gesprächs­gäs­te des 1. Kurt-Masur-Forums, das am 25. Okto­ber 2018 statt­fand. Sie wid­me­ten sich dem The­ma „Die Welt aus den Fugen“. Den musi­ka­li­schen Teil (Auf­takt, Inter­mez­zo und Abschluss) bestritt das Ensem­ble BRuCH,  u.a. die Kom­po­si­ti­on von Sebas­ti­an Pil­grim, dem ers­ten Preis­trä­ger des Kurt-Masur-Prei­ses,  Mode­ra­ti­on: Micha­el Ernst
Unter dem Mot­to „Musik – Begeg­nung – Inspi­ra­ti­on“ will das Masur-Insti­tut künf­tig in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zum Dis­kurs über Huma­ni­tät und Gesell­schaft ein­la­den.

Konzert der Akademisten der Kurt Masur Akademie – Orchesterakademie der Dresdner Philharmonie

Diens­tag, 05.06.2018, 19 Uhr, Musik­sa­lon im Men­dels­sohn-Haus, Gold­schmid­stra­ße 12

Kurt Masur hat sich Zeit sei­nes Lebens inten­siv für den musi­ka­li­schen Nach­wuchs ein­ge­setzt. Es war ihm ins­be­son­de­re eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit, den Spit­zen­nach­wuchs zu för­dern.
Die Kurt Masur Aka­de­mie – Orches­ter­aka­de­mie der Dresd­ner Phil­har­mo­nie hat sich unter der Maxi­me „Zukunft gestal­ten – Inno­va­ti­on wagen – Tra­di­ti­on bewah­ren“ die­sem Zweck ver­schrie­ben. Seit Beginn der Spiel­zeit 2017/2018 bie­tet die Aka­de­mie jun­gen, beson­ders begab­ten Pro­fi-Musi­ke­rin­nen und ‑Musi­kern aus dem In- und Aus­land die Mög­lich­keit, sich inner­halb des tra­di­ti­ons­rei­chen Spit­zen­or­ches­ters auf ihren Beruf vor­zu­be­rei­ten. Gleich­zei­tig stu­die­ren sie im wei­ter­bil­den­den Mas­ter­stu­di­en­gang mit dem Schwer­punkt Orches­ter­pra­xis an der Hoch­schu­le für Musik Carl Maria von Weber Dres­den.
Die Zusam­men­ar­beit des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tuts und der Kurt Masur Aka­de­mie bie­tet mit die­sem Kon­zert sowohl ein Podi­um für die musi­ka­li­sche Vor­stel­lung der Aka­de­mis­ten als auch für die Wah­rung des Erbes von Kurt Masur und sei­ner uner­müd­li­chen Arbeit für die Musik.

Pro­gramm:

Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy (1809–1847): Kon­zert­stück Nr. 2 in d‑Moll op.114 für Kla­ri­net­te, Fagott und Kla­vier

Astor Piaz­zol­la (1921–1992): 3 Tan­gos für Vio­li­ne und Kon­tra­bass

Árni Egils­son (*1939): An Old Fashio­ned Bass Pie­ce

Ser­gei Rach­ma­nin­off (1873–1943): Trio Élé­gia­que Nr. 1 in g‑Moll op.8

Isang Yun (1917–1995): Mono­log für Fagott

Johan­nes Brahms (1833–1897): Trio in a‑Moll op.114 für Kla­ri­net­te, Vio­lon­cel­lo und Kla­vier

Es spie­len:

Eun­sil Kang | Vio­li­ne, Sofia von Frey­dorf | Vio­lon­cel­lo, Joshua Chá­vez | Kon­tra­bass, Bil­ly Schmidt | Kla­ri­net­te, Sel­ma Bau­er | Fagott, Alber­to Men­jón | Pia­no

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Mitsingen und Mitmachen erwünscht – Kindertag auf dem Kurt-Masur-Platz

Die Kurt-Masur-Schu­le fei­ert am 1. Juni 2018, von 10 bis 13 Uhr, ihren Kin­der­tag auf dem im ver­gan­ge­nen Jahr nach Kurt Masur benann­ten Platz zwi­schen Gewand­haus und Moritz­bas­tei.

Der Schul­chor wird halb­stün­dig eine bun­te Mischung“ aus  Kanons, Kin­der- und Volks­lie­dern sowie Lie­dern aus ihrem Gespens­ter­gru­si­cal zu Gehör brin­gen und zum Mit­sin­gen anre­gen. Für Kurt Masur war das gemein­sa­me Sin­gen und das Sin­gen von Volks­lie­dern als ein­fa­che Form des gemein­sa­men Musi­zie­rens ein beson­de­res per­sön­li­ches Anlie­gen.

Auf der Ter­ras­se der mb geben die Akro­ba­ten des Artis­tik Schul­pro­jekt e.V. Ein­blick in ihr Kön­nen. För­der­ver­ein und der Eltern­rat prä­sen­tie­ren ihre Arbeit, eben­so wie die Streit­schlich­ter und die Klei­nen Sani­tä­ter der Schu­le. Aber nicht nur Zuschau­en und Zuhö­ren ist gefragt. Die Kin­der kön­nen sich in Geschick­lich­keits­spie­len oder bei den Mit­ma­ch­an­ge­bo­ten von INSPIRATE aus­pro­bie­ren, mit Mal­krei­de die Fuß­gän­ger­zo­ne ver­schö­nern, sich beim Kin­der­schmin­ken ver­wan­deln las­sen.

Der musi­ka­li­sche Teil wird in Koope­ra­ti­on mit dem Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tut prä­sen­tiert, das sich und sei­ne Pro­jek­te an einem Stand vor­stellt.

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Kostenfreie Führung durch die Kurt-Masur-Ausstellung

Am Don­ners­tag, dem 12. April, um 17 Uhr, wird Tomo­ko Masur per­sön­lich durch die neue Kurt-Masur-Aus­stel­lung füh­ren.
In den Aus­stel­lungs­räu­men ist eine mul­ti­me­dia­le Dau­er­aus­stel­lung mit zahl­rei­chen Fotos und Text­do­ku­men­te zu sehen, die wich­ti­ge Arbeits- und Lebens­sta­tio­nen von Kurt Masur doku­men­tiert. Eine Audio-/Vi­deo­sta­ti­on sowie Objek­te aus dem Besitz der Fami­lie Masur ergän­zen die Prä­sen­ta­ti­on. Zu sehen sind auch per­sön­li­che Gegen­stän­de sowie aus­ge­wähl­te Ehrun­gen und Aus­zeich­nun­gen, die Kurt Masur für sei­ne künst­le­ri­schen Leis­tun­gen und für sei­nen Ein­satz für huma­nis­ti­sche Wer­te welt­weit erhielt.
Die Aus­stel­lung ist im Rah­men der Öff­nungs­zei­ten des Men­dels­sohn-Hau­ses täg­lich von 10.00–18.00 Uhr für Besu­cher zugäng­lich.
Künf­tig wird jeweils am ein­tritts­frei­en Don­ners­tag des Men­dels­sohn-Hau­ses um 17 Uhr eine kos­ten­freie Füh­rung durch die Aus­stel­lung statt­fin­den.

Die Kurt-Masur-Aus­stel­lung befin­det sich in der 2. Eta­ge des Men­dels­sohn-Hau­ses und ist täg­lich von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Auf der glei­che Eta­ge, neben der Aus­stel­lung, fin­den Sie nun auch das Büro des Insti­tuts. Es ist jeweils mon­tags und diens­tags von 10 bis 17.30 Uhr besetzt.

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Internationales Kurt-Masur-Institut eröffnete im November in Leipzig mit Anne-Sophie Mutter

Mit einem gro­ßen Fest­wo­chen­en­de wur­de vom 4. bis 5. Novem­ber 2017 die neu­en Räum­lich­kei­ten der Stif­tung Inter­na­tio­na­les Kurt-Masur-Insti­tut (IKMI) im Men­dels­sohn-Haus Leip­zig ein­ge­weiht. Am Sams­tag waren Besu­cher zu einem Tag der offe­nen Tür will­kom­men.

Am Sonn­tag lud das ers­te Kurt-Masur-Sym­po­si­um im Gewand­haus zum wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs ein. Nam­haf­te inter­na­tio­nal bekann­te Freun­de, Kol­le­gen, Inter­pre­ten und Schü­ler Kurt Masurs haben sich zu sei­ner Arbeits­wei­se und sei­ner Beet­ho­ven-Inter­pre­ta­ti­on aus­ge­tauscht. Im Podi­um dis­ku­tier­ten die Gei­ge­rin Anne-Sophie Mut­ter, der Pia­nist Lam­bert Orkis, der Diri­gent Ken-David Masur sowie Dr. Micha­el Laden­bur­ger vom Beet­ho­ven­haus Bonn und der Musik­wis­sen­schaft­ler Prof. Peter Gül­ke.

Dazu brach­ten das ame­ri­ka­ni­sche Lee Trio und ein Streich­trio mit Sti­pen­dia­ten der Anne-Sophie Mut­ter Stif­tung Musik von Lud­wig van Beet­ho­ven zu Gehör.

Bereits am 21. Sep­tem­ber 2017 ver­an­stal­te­te das IKMI in Koope­ra­ti­on mit dem Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Leip­zig im Gewand­haus zu Leip­zig ein Bene­fiz­kon­zert zuguns­ten der Par­kin­son-For­schung.

Im Men­dels­sohn-Haus Leip­zig, dem letz­ten Wohn­haus des Kom­po­nis­ten, wel­ches durch die gro­ße Unter­stüt­zung von Kurt Masur ein Stück 19. Jahr­hun­dert erleb­bar macht, ent­steht ein Zen­trum für Begeg­nung und kul­tu­rel­le Bil­dung: Ziel des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tuts ist es, basie­rend auf Masurs huma­nis­ti­scher, musi­ka­li­scher, gesell­schaft­li­cher Hal­tung und Gesin­nung, einen Dia­log durch Musik auf natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne zu för­dern. „Man muss an die Kraft der Musik glau­ben und sie füh­len ler­nen. Sie ver­mag das Gute im Men­schen zu erwe­cken und zu stär­ken“, so der Maes­tro. Finan­zi­ell unter­stützt wird das IKMI vom Dezer­nat Kul­tur der Stadt Leip­zig.

Getreu dem Mot­to des Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tuts „Musik – Begeg­nung – Inspi­ra­ti­on“ ent­wi­ckel­te das Kura­to­ri­um unter der Prä­si­den­tin und Stif­te­rin Tomo­ko Masur und der ers­ten Geschäfts­füh­re­rin Anna-Bar­ba­ra Schmidt ein ambi­tio­nier­tes Stif­tungs­pro­gramm. Geplant sind Semi­na­re und Meis­ter­kur­se für jun­ge Musi­ker unter dem Titel Kurt-Masur-Aka­de­mie sowie Kurt-Masur-Lec­tures, in denen gesell­schafts­re­le­van­te The­men von inter­na­tio­na­len Per­sön­lich­kei­ten mit gro­ßer Inspi­ra­ti­ons­kraft vor­ge­tra­gen wer­den. Das öffent­li­che Gespräch zwi­schen Kurt Masur, Hel­mut Schmidt und Peter Maf­fay im Okto­ber 2014 anläss­lich des 25. Jubi­lä­ums der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on (Peters­kir­che Leip­zig) gilt als Auf­takt die­ser Rei­he. Außer­dem wird das IKMI in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zum wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs, dem Kurt-Masur-Sym­po­si­um, ein­la­den.

Eine wei­te­re ent­schei­den­de Säu­le der Stif­tungs­ar­beit ist der Auf­bau des Kurt-Masur-Archivs, wel­ches in den Räum­lich­kei­ten des Men­dels­sohn-Hau­ses dem Publi­kum Schritt für Schritt zugäng­lich gemacht wer­den soll. Es dient als Aus­gangs­punkt für die Aus­ein­an­der­set­zung mit Kul­tur und Gesell­schaft sowie für musik­wis­sen­schaft­li­che For­schung und Stu­di­en. Das Pri­vat­ar­chiv des Diri­gen­ten birgt über 2.000 Brie­fe, zahl­rei­che Ton- und Film­auf­nah­men sowie Pres­se­ar­ti­kel und Pro­gramm­hef­te aus über 70 Jah­ren. Hin­zu kom­men umfang­rei­che Samm­lun­gen von Fotos, Noten/Partituren, Pla­ka­ten und Kunst­wer­ken sowie eine ergie­bi­ge Musik­bi­blio­thek.

Der ers­te Grund­stein für die öffent­li­che Nut­zung des Archivs wur­de am 4. April 2017 gelegt. Der Lions Club Leip­zig Saxo­nia för­dert mit einer Sum­me von über 2.000 Euro die Erstel­lung eines Reprints der Par­ti­tur von Ben­ja­min Brit­tens War Requi­em mit hand­schrift­li­chen Ein­tra­gun­gen des Maes­tros aus sei­nem Nach­lass. Kurt Masur bezeich­ne­te die Kom­po­si­ti­on als sein Bekennt­nis­werk und diri­gier­te die­se 1990 zum ers­ten Mal im Rah­men der berühm­ten Pro­me­na­de Con­certs in der Roy­al Albert Hall in Lon­don. Im Gewand­haus Leip­zig erklang das Requi­em erst­mals am 12. Okto­ber 1991 zum Abschluss der Gewand­haus-Fest­ta­ge und 1992 schließ­lich auch zum Sai­son­ab­schluss in der New Yor­ker Avery Fisher Hall sowie im sel­ben Jahr anläss­lich des Memo­ri­al Day in der Cathe­dral Saint John the Divi­ne. CD-Auf­nah­men die­ses Wer­kes ent­stan­den mit dem New York Phil­har­mo­nic und dem Lon­don Phil­har­mo­nic Orches­tra. In Ver­bin­dung mit den Auf­nah­men, zahl­rei­chen Pres­se- und Pro­gramm­do­ku­men­ta­ti­on wird das Noten­ma­te­ri­al inter­es­sier­ten Besu­chern und vor allem auch jun­gen Diri­gen­ten und Musi­kern zukünf­tig zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.

„Seit mein so ver­ehr­ter und gelieb­ter Mann ver­stor­ben ist, tref­fe ich vie­le Men­schen auf der gan­zen Welt, die mir ihre ganz per­sön­li­chen Gedan­ken und Geschich­ten über ihren Kurt Masur erzäh­len. Ob berühmt oder nicht; ob Musi­ker, Poli­ti­ker, Geschäfts­frau oder ‑mann oder ein­fach nur Bür­ger, sie alle berich­ten mit gro­ßer Lei­den­schaft und Wär­me über ihre Begeg­nun­gen mit mei­nem Mann. Das ist über­wäl­ti­gend. Und es ist ein Beweis, dass Kurt als ein leben­di­ges Geis­tes­we­sen wei­ter in den Her­zen vie­ler Men­schen getra­gen wird“, so Tomo­ko Masur.

Tomo­ko Masur, die Frau des ehe­ma­li­gen Gewand­haus­ka­pell­meis­ters, der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Leip­zig Burk­hard Jung und der geschäfts­füh­ren­de Direk­tor des Men­dels­sohn-Hau­ses Jür­gen Ernst initi­ier­ten die Grün­dung der recht­lich unselb­stän­di­gen gemein­nüt­zi­gen Stif­tung Inter­na­tio­na­les Kurt-Masur-Insti­tut. Trä­ge­rin der am 25. März 2016 gegrün­de­ten Stif­tung ist die recht­lich selb­stän­di­ge Felix-Men­dels­sohn-Bar­thol­dy-Stif­tung. Im Kura­to­ri­um sind neben Tomo­ko Masur, Anna Dut­kie­wicz (Wro­claw, Polen), Dr. Ska­di Jen­ni­cke (Kul­tur­bür­ger­meis­te­rin Leip­zig) Annet­te Kör­ner (Mit­glied des Leip­zi­ger Stadt­ra­tes und Vor­sit­zen­de des Kul­tur­aus­schus­ses), Ken-David Masur (Assi­stant Con­duc­tor Bos­ton Sym­pho­ny Orches­tra) und Ilo­na Schmiel (Inten­dan­tin Ton­hal­le-Gesell­schaft Zürich).

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Kurt-Masur-Förderpreis erstmals in Leipzig verliehen

Im Rah­men des Deut­schen Musik­wett­be­wer­bes wur­de am Frei­tag, den 10. März 2017 in Leip­zig erst­mals der Kurt-Masur-För­der­preis der Stif­tung Inter­na­tio­na­les Kurt-Masur-Insti­tut ver­lie­hen. Das Werk des Preis­trä­gers Sebas­ti­an Pil­grim wird 2018 noch­mals zur Auf­füh­rung kom­men.
„Musik muss die Men­schen direkt anspre­chen. Sebas­ti­an Pil­grims Ver­to­nung der 4 Schwit­ters-Gedich­te berührt zwei wesent­li­che Punk­te: Mensch­lich­keit und Humor. In der wun­der­ba­ren Inter­pre­ta­ti­on des Ensem­bles BRuCH erle­ben kom­po­si­to­ri­sches Kön­nen und musi­ka­lisch wie auch lite­ra­ri­scher Witz eine gekonn­te und ver­gnüg­li­che Ver­ei­ni­gung.“

Im Rah­men des Deut­schen Musik­wett­be­wer­bes wur­de am Sams­tag, dem 11. März 2017, im Gewand­haus zu Leip­zig erst­mals der Kurt-Masur-För­der­preis der Stif­tung Inter­na­tio­na­les Kurt-Masur-Insti­tut ver­lie­hen. Der Preis in der Kate­go­rie Kom­po­si­ti­on wur­de von Stif­tungs­prä­si­den­tin Tomo­ko Masur über­reicht und ist mit einem Preis­geld von 1000,- € sowie meh­re­rer Auf­füh­rungs­mög­lich­kei­ten des preis­ge­krön­ten Wer­kes ver­bun­den. Am Sonn­tag, dem 12. März 2017, fand über­dies ein Bene­fiz­kon­zert der Kurt Masur Aka­de­mie – Orches­ter­aka­de­mie der Dresd­ner Phil­har­mo­nie e.V. unter der Lei­tung von Micha­el San­der­ling statt. Die­ses Kon­zert gilt dem Andenken Kurt Masurs. Schirm­her­rin der noch zu Leb­zei­ten gemein­sam mit Masur initi­ier­ten Kurt Masur Orches­ter­aka­de­mie ist Tomo­ko Masur.

Mit einer „Hom­mage à Kurt Masur“ ehr­te das Orches­t­re Natio­nal de Fran­ce am 9. Febru­ar 2017 sei­nen ehe­ma­li­gen Chef­di­ri­gen­ten. Die Solis­tin ist Anne-Sophie Mut­ter. Die Lei­tung des Orches­ters über­nahm sein Sohn Ken-David Masur. Zum ers­ten Todes­tag von Kurt Masur, am 19. Dezem­ber 2016, ehr­te zudem die Stadt Bres­lau ihren Ehren­bür­ger mit einer Gedenk­fei­er und der Ent­hül­lung einer Gedenk­ta­fel in der Haupt­kir­che St. Eli­sa­beth. Zuvor wur­de am 20. Novem­ber 2016 in Ueno (Japan) Kurt Masurs in Form eines fest­li­chen Kon­zer­tes gedacht.