Die­se Ver­an­stal­tungs­rei­he ist eine Platt­form für gesell­schafts­re­le­van­te The­men, die von inter­na­tio­na­len Per­sön­lich­kei­ten mit gro­ßer Inspi­ra­ti­ons­kraft getra­gen wird. Das öffent­li­che Gespräch zwi­schen Kurt Masur, Hel­mut Schmidt und Peter Maffay in der Leip­zi­ger Peters­kir­che im Okto­ber 2014 anläss­lich des 25. Jubi­lä­ums der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on kann gleich­sam als Auf­takt die­ser Rei­he begrif­fen wer­den. Die­ses, weit über Leip­zig und Deutsch­land hin­aus­rei­chen­de Pro­jekt, ver­an­stal­tet das IKMI gemein­sam mit Part­nern, denen sich Kurt Masur zeit sei­nes Lebens ver­bun­den fühl­te. Unter dem Mot­to „Musik – Begeg­nung – Inspi­ra­ti­on“ will das Masur-Insti­tuts künf­tig in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zum Dis­kurs über Huma­ni­tät und Gesell­schaft ein­la­den.

2. Kurt-Masur-Forum – 10. Oktober 2019

30 Jah­re „Auf­ruf der Leip­zi­ger Sechs“

Mit den Zeit­zeu­gen Bernd-Lutz Lan­ge, Roland Wöt­zel und Kurt Mey­er sowie den His­to­ri­kern Tho­mas Ahbe und Sascha Lan­ge

Unter dem Titel „Kurt-Masur-Forum“ lädt das Masur-Insti­tut in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zum Dis­kurs über Huma­ni­tät und Gesell­schaft ein. Die zwei­te Aus­ga­be stand ganz unter dem Vor­zei­chen des dies­jäh­ri­gen Jubi­lä­ums der Fried­li­chen Revo­lu­ti­on. Beson­ders erin­ner­ten wir daher an den Auf­ruf zur Beson­nen­heit, mit dem die „Leip­zi­ger Sechs“ ange­führt von Kurt Masur am 9. Okto­ber 1989 für einen fried­li­chen Mei­nungs­aus­tausch und Gewalt­ver­zicht war­ben. Das Podi­um brach­te Mit­glie­der der „Leip­zi­ger Sechs“ sowie die His­to­ri­ker Tho­mas Ahbe und Sascha Lan­ge zusam­men. Dabei soll­ten das Wir­ken der Grup­pe, die his­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen und die Aus­wir­kun­gen auf die heu­ti­ge Zeit ver­mit­telt wer­den.

Musi­ka­lisch umrahmt wur­de das Pro­gramm mit einer Kam­mer­ver­si­on des „Till Eulen­spie­gel“ von Richard Strauss in Anleh­nung an das Gewand­haus­kon­zert, das Masur wäh­rend der Demons­tra­tio­nen diri­gier­te. Außer­dem begrüß­ten wir den Saxo­pho­nis­ten Franck Nowi­cky, der Masurs Ein­satz für die Stra­ßen­mu­si­ker im Som­mer 1989 reprä­sen­tiert.

Aus­zug aus der LVZ vom 12. Okto­ber 2019

Orches­ter der Säch­si­schen Musi­ker – Auf­füh­rung „Till Eulen­spie­gel“ (R. Strauss)

Abend setzt im Juni ’89 ein, als das Leip­zi­ger Stra­ßen­mu­sik­fes­ti­val von den „Sicher­heits­or­ga­nen“ gewalt­sam auf­ge­löst wur­de. Masur lud dar­auf­hin zum Gespräch ins Gewand­haus, was er spä­ter als Gene­ral­pro­be für das Pro­bie­ren des auf­rech­ten Gangs bezeich­ne­te­Dass Masur am 9. Okto­ber im gro­ßen Saal „Till Eulen­spie­gels lus­ti­ge Strei­che“ von Richard Strauss diri­giert hat – dar­an erin­nert 30 Jah­re spä­ter das „Orches­ter der Säch­si­schen Musi­ker“. So endet das Gespräch mit dem Gefühl,  fort­ge­setzt wer­den zu müs­sen. Am Bücher­tisch wird noch lan­ge signiert.

1. Kurt-Masur-Forum – 25. Oktober 2018

Rita Süß­muth im Gespräch mit Sebas­ti­an Krum­bie­gel

Am 25. Okto­ber 2018 ver­an­stal­tet das Inter­na­tio­na­len Kurt-Masur-Insti­tut (IKMI) gemein­sam mit dem Büro Hel­len aus Bochum im Men­dels­sohn-Saal des Gewand­hau­ses zu Leip­zig das nächs­te Kurt-Masur-Forum. Wir freu­en uns, Frau Prof. Rita Süß­muth, lang­jäh­ri­ge Prä­si­den­tin des deut­schen Bun­des­ta­ges, und Musi­ker Sebas­ti­an Krum­bie­gel an die­sem Abend als Gesprächs­part­ner begrü­ßen zu dür­fen. Nach einem Impuls­re­fe­rat wird sich Frau Süß­muth im Gespräch mit Sebas­ti­an Krum­bie­gel dem The­ma „Die Zeit im Umbruch“ wid­men.

Den musi­ka­li­schen Teil bestrei­tet das Ensem­ble BRuCH. Zum Auf­takt wird die Kom­po­si­ti­on von Sebas­ti­an Pil­grim, dem ers­ten Preis­trä­ger des Kurt-Masur-Prei­ses, erklin­gen. Zum Abschluss ist Mau­rice Ravels „Chan­son madé­cas­ses“ zu hören.